Mittwoch, Oktober 25, 2006

 

Mittlerweile habe ich es nun endgültig aufgegeben, hier noch auf echte Franzosen zu treffen. Stattdessen habe ich nun verstanden, warum mir meine Bank zur Kontoeröffnung einfach mal 50 Euro in Schecks geschenkt hat. Auf der Rückseite sind zwar ca. 30 Läden vermerkt, die diese Schecks nehmen, aber in der Realität habe ich erst 3 dieser Läden gefunden. Nachdem nun meine ersten Versuche fehlgeschlagen sind, diese Dinger wieder in Umlauf zu bringen, hat wenigstens der französische Dussmann namens FNAC dieses Zahlungsmittel akzeptiert. Vielleicht nicht ganz zweckgerichtet, habe ich mir nun erstmal „A year in the merde“ und dazu gleich noch“Merde actually“ gegönnt. Es geht in den Büchern um einen Engländer, der Paris mehr oder minder zu meistern versucht, oder besser gesagt Theorien entwirft, wie man am besten überlebt, ohne in den nächsten crotte de chien zu treten.

Bisher bin ich diesem Problem immer noch gut aus dem Weg gegangen und das ohne die wichtigsten Instinkte. Seit fast 4 Wochen rieche ich nicht mehr, aber vielleicht ist das auch besser so, denn laut Aussage einiger Mitmenschen stinkt die ganze Stadt zurzeit.


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